ADRESSE
Rheumatologie im Veedel
Dr. Tim Schmeiser
Venloer Straße 389
50825 Köln

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SPRECHZEITEN

Mo - Fr   08.00 - 12.30 Uhr
Mo + Do  14.30 - 17.30 Uhr
Di           14.30 - 16.30 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Leistungen

Hierunter wird die ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) und die körperliche Untersuchung zusammengefasst.

  • Hochauflösender Ultraschall
  • Kapillarmikroskopie
  • Röntgen*
  • Magnetresonanztomographie (MRT)*
  • Computertomographie (CT)*

Bildgebende Untersuchungen stellen sehr wichtige Hilfsmittel bei der Diagnosestellung von entzündlich rheumatischen Erkrankungen dar. Zudem helfen Sie bei der Abgrenzung gegenüber nicht entzündlich rheumatischen Erkrankungen (z.B. degenerativen Erkrankungen, den Arthrosen). Über die konventionelle Röntgendiagnostik können bereits entstandene Schäden an den Gelenkstrukturen nachgewiesen werden. Das heutige Ziel in der Behandlung der entzündlich rheumatischen Erkrankungen ist aber, Patienten vor solchen Schäden zu schützen. Daher steht heute die hochauflösende Ultraschalluntersuchung im Fokus der bildgebenden rheumatologischen Diagnostik. Mittels des Ultraschalls können sowohl aktive entzündliche Gelenkveränderungen, aber auch Entzündungen von z.B. Gefäßen (Vaskulitiden) dargestellt werden.
Die Kapillarmikroskopie (mikroskopische Untersuchung kleiner Gefäße) hat für die Abklärung des Raynaud-Syndroms (Verfärbung der von Finger und Zehen) bzw. die Diagnostik von Kollagenosen und anderen Systemerkrankungen eine bedeutende Rolle.

* In unserer Praxis bieten wir hochauflösende Ultraschalluntersuchungen und die Kapillarmikroskopie an. Alle anderen bildgebenden Untersuchungen werden von Kooperationspartnern für uns durchgeführt.

Laboratoriumsuntersuchungen helfen in der Rheumatologie Diagnosen zu sichern.
Ihnen kommt auch bei der Aktivitätsüberprüfung, der Kontrolle von Organsystemen und Therapie und bei der Abgrenzung gegenüber nichtentzündlich-rheumatischen Erkrankungen eine entscheidende Rolle zu. Ferner können über die Laboruntersuchungen auch Hinweise für die Ursache einer Osteoporose oder Risikofaktoren einer solchen vorgenommen werden.

Rheumatologische Erkrankungen sind sogenannte Systemerkrankungen. Dieses bedeutet, dass neben z.B. der häufigsten rheumatologsichen Symptomatik, der Gelenkentzündungen (Arthritis) auch Schädigungen unterschiedlicher Organsystem auftreten (z.B. Schädigungen von Lungen, Herz, Niere, Darm, Haut oder Nerven) oder gar Organschäden zur Diagnose einer rheumatologischen Erkrankung führen können. Eine enge Zusammenarbeit von Rheumatologen und Spezialisten aus anderen Fachdisziplinen (Kooperationen) ist daher zur optimalen Patientenversorgung sinnvoll.
Die ASV (Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung) stellt eine neue vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit dar, um Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen in einem interdisziplinären Team  aus hochqualifizierten Spezialisten zu versorgen (Versorgungsnetzwerk/ ein Team aus unterschiedlichen Fachärzten). Hierzu muss lediglich eine ASV Überweisung vom Hausarzt an uns ausgestellt werden. Die ASV ermöglicht es uns, Sie im Falle einer entzündlich rheumatischen Erkrankung, falls notwendig, zeitnah bei einem der Netzwerk- Kollegen aus o.g. Fachdisziplinen vorzustellen. Die Ergebnisse werden dann in die Gesamtbeurteilung einbezogen und gemeinsam bewertet. So kann eine allumfassende rheumatologische Versorgung optimiert für Sie abgebildet werden.

Ziel ist die nachhaltige Remission. Hierunter ist die dauerhafte Unterdrückung einer Krankheitsaktivität zu verstehen. Da es sich bei den entzündlich- rheumatischen Erkrankungen um chronische Erkrankungen handelt, ist nicht selten eine längerfristige/lebensbegleitende Therapie notwendig, um Gelenkzerstörungen oder Organschäden zu verhindern. Zum Einsatz kommen hier sehr häufig sogenannte Basistherapeutika. Hierbei handelt es sich um medikamentöse Substanzen, welche das Immunsystem modulieren (beruhigen) oder unterdrücken. Alle Basistherapien müssen Ihrem individuellen Krankheitsbild und möglichen Vorerkrankungen angepasst werden. Eine regelmäßige Kontrolle von Wirksamkeit und Sicherheit ist sinnvoll.